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Tröstende Blüten

  • 5. März
  • 1 Min. Lesezeit


Täglich erreichen uns Nachrichten von den vielen Kriegen in der Welt. Menschen werden vertrieben oder durch Raketen und Bomben getötet. Sie verlieren ihr Zuhause, von einem Augenblick zum anderen.

Auch bei uns machen Zukunftsängste vielen Menschen das Leben schwer. Was kann unseren Blick auf Positives lenken?

Endlich ist er wieder da, der Frühling! Seine Blütenwunder trösten uns und bestärken in uns die Zuversicht, dass das Leben weitergeht, trotz aller Zerstörung. Wie ein Wunder wird auch in Katastrophen Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft sichtbar gelebt.

Mascha Kaléko beschreibt in einem kurzen Gedicht die tröstenden Wunder des Frühlings:

 

Der Frühling

 

Mit duftenden Veilchen komm ich gezogen,

auf holzbraunen Käfern komm ich gebrummt,

mit singenden Schwalben komm ich geflogen,

auf goldenen Bienen komm ich gesummt.

Jedermann fragt sich,

wie das geschah:

Auf einmal

Bin ich

Da!

 

 Mascha Kaléko

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