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Gärten – Kraftorte für die Seele




Im Garten

atmet die Zeit freier

Ich atme ein ihren Duft

Er atmet mich aus

Rose Ausländer


Wir genießen Auszeiten in Gärten, sei es im eigenen Garten oder in einem Park. Wir erleben Gärten als Kraftorte für unsere Seele. In allen Kulturen und Religionen spielen sie eine wichtige Rolle.


„Natürlich ist es eine uralte Weisheit, dass Gärten auf die Seele und den Körper des Menschen eine wohltuende, lebensfördernde Wirkung ausüben, denn der Garten gehört zum großen Archetyp des Lebens und ist eines der wenigen ganz großen archetypischen Bilder, die von den Menschen überwiegend positiv erlebt werden. Als inneres Bild lebt der Garten seit Jahrtausenden in den Menschen als Quelle der Kraft, der Hoffnung und des Eros. Auch als äußerer konkreter Lebensraum, also als Umwelt schenkt der Garten den Menschen seit jeher Schutz, Nahrung, Freude und Möglichkeit zum Schöpferisch sein. Es ist also ganz offenbar, dass wir die positive, heilende Kraft der Gärten heute mehr denn je wieder brauchen als heilendes Gegenstück zu den bedrohenden, negativen Kräften in der Welt.“

(Ruth Ammann, Von Gärten und Zwischenwelten, Zürich 2. Aufl.2006, S. 12f.)

 

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